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Chronische Schmerzen können Menschen in die Ecke drängen und sie sozial isolieren. Wir helfen Ihnen, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. 

Kontakt:                              Tel.: 09931/87-27930

Team

Oberarzt:

Dr. med. Tobias Podranski
Facharzt für Anästhesiologie, spez. Schmerztherapie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Palliativmedizin, Manuelle Medizin, Akupunktur

Unser professionelles, interdisziplinäres Team besteht aus Schmerztherapeuten, Gesundheits- und Krankenpflegern, Sozialarbeitern, Pain-Nurses, Fachärzten für Anästhesiologie, Fachärzten für Neurologie, Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, Fallmanagern, Ergotherapeuten, Kunsttherapeuten, Musiktherapeuten Psychologen, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten.

Das Neurologische Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen bietet mit der „multimodalen Schmerztherapie“ einen fachübergreifenden und ganzheitlichen Therapieansatz zur Behandlung chronischer Schmerzen an. Psychologen und Schmerztherapeuten arbeiten hier Hand in Hand mit Physio- und Ergotherapeuten, um chronische Schmerzzustände zu lindern. Die Therapeuten haben eine schmerztherapeutische Zusatzausbildung absolviert, um unsere Patientinnen und Patienten optimal zu betreuen. Unser Ziel ist es, dass sie nicht länger vom Schmerz bestimmt werden, sondern selbst den Schmerz beherrschen!

Informationen für Patienten und Angehörige

Viele Menschen leiden an Schmerzen unterschiedlicher Dauer. Dabei ist zwischen akuten Schmerzen (Warnfunktion) und chronischen Schmerzen zu unterscheiden. Aus akuten Schmerzen kann sich im Verlauf ein chronisches Geschehen entwickeln. Durchschnittlich dauert eine Leidensgeschichte mehrere Jahre, bis eine entsprechende Diagnose gestellt wird. Die Betroffenen leiden unter den zunehmenden körperlichen Einschränkungen im Alltag. Dies geht oft mit depressiver Stimmung, angstvollen Gedanken, Schlafstörungen und verminderter Konzentration einher.

Das Neurologische Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen bietet mit der Multimodalen Schmerztherapie einen fachübergreifenden und ganzheitlichen Therapieansatz zur Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen an. Psychologen und Schmerztherapeuten arbeiten hier Hand in Hand mit Physio- und Ergotherapeuten, um chronische Schmerzzustände zu lindern. Die Therapeuten haben eine schmerztherapeutische Zusatzausbildung absolviert, um unsere Patientinnen und Patienten optimal zu betreuen. Unser Ziel ist es, dass sie nicht länger vom Schmerz bestimmt werden, sondern Möglichkeiten an die Hand bekommen, wie sie selbst mit den bestehenden Problemen besser umgehen können.

Die interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) eignet sich für Patienten mit chronischen Schmerzzuständen sowie schmerzbedingten körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen. Behandelt werden chronische Gelenk-, Rücken-, Muskel-, Kopfschmerzen, Schmerzen im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen und psychosomatische Schmerzzustände. Deshalb ist es wichtig, dieser Problematik auf allen Ebenen aktiv zu begegnen. In der multimodalen Schmerztherapie am Bezirksklinikum Mainkofen fließen Behandlungsansätze aus verschiedenen medizinischen und therapeutischen Fachrichtungen ein.

Dazu arbeiten folgende Fachgebiete zusammen: Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ergo­therapeuten, Kunst- und Musiktherapeuten, Tiertherapeuten, Schmerztherapeuten, Sozialarbeiter, Anästhesisten, Neurologen, Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Gesundheitspfleger.

Unser Ziel ist es, Ihnen nach der Behandlung mehr Lebensqualität im Alltag zu bieten!

Im Rahmen eines 3-wöchigen stationären Aufenthaltes in unserer Schmerzklinik wird auf bio-psycho-soziale Faktoren der chronischen Schmerzerkrankung, sowohl individuell als auch in Gruppensettings, eingegangen. Als eine Besonderheit im Rahmen unseres Behandlungsansatzes bieten wir am Bezirksklinikum Mainkofen die tiergestützte Therapie mit Alpakas an, welche sehr positiv von den Patienten angenommen wird.

Vor dem ersten Untersuchungstermin übersenden wir Betroffenen einen Schmerzfragebogen, der ausgefüllt mit allen bereits vorhandenen Vorbefunden an uns zurückgesandt wird.

Informationen für Ärzte und Interessierte

Mainkofen bietet eine Reihe von Vorzügen. Neben dem weitläufigen Campus mit einer Menge Natur und Bewegungsmöglichkeiten im Grünen findet sich hier gebündeltes Wissen im Bereich von allen Geschehnissen, die mit Nerven und Psyche zu tun haben. Neben Physiotherapeuten gibt es auch Ergo- Musik-, Kunst- und Tiertherapeuten sowie Sozialarbeiter. Zudem nimmt die psychologisch-psychotherapeutische Begleitung einen hohen Stellenwert ein.

Da Nerven so gut wie immer am Schmerzgeschehen einen Anteil haben, auch bei altersbedingten Abnutzungserscheinungen, profitieren Schmerzpatienten durch die enge Einbindung der Schmerzabteilung in die Neurologische Klinik enorm von den Vorteilen einer interdisziplinären Zusammenarbeit. Im Schnittbereich von Neurologie, neurologischer Rehabilitation und psychosomatischer Medizin koordinieren Anästhesiologen das Team und sorgen für einen ausgewogenen Ablauf der Behandlung. Dabei kann individuell sowohl auf eher somatische als auch auf mehr psychosomatische Geschehnisse eingegangen werden. Kopfschmerzgeschehnisse sind natürlich, als primär neurologisches Krankheitsbild, in diesem Setting perfekt behandelbar. Eine Besonderheit ist, dass alle Teamdisziplinen gleichberechtigt an der Festlegung der Behandlungsmodalitäten immer wieder neu gemeinsam feilen und so eine Feinabstimmung, auch auf kurzem Wege, gelingt.  

Der „Regulator“ hat relativ hohe Hürden für eine stationäre multimodale Schmerztherapie installiert. Dazu zählen regelmäßige Behandlung und ausgeschöpfte ambulante Therapieoptionen über mindestens ein halbes Jahr der entsprechenden Fachdisziplinen (je nach Schmerzart und Gebiet). Ausnahmen davon gibt es nur bei drohendem Verlust des Arbeitsplatzes wegen einer Schmerzerkrankung oder schmerzbedingtem Verlust der Eigenständigkeit/Autonomie zu Hause (Körperpflege, Treppensteigen, Nahrungszubereitung) unter Ausschöpfung von ambulanter Unterstützung (Pflegedienst, etc.). Daher ist es wichtig, diese Untersuchungsbefunde und Behandlungsdokumente den Patienten zur Verfügung zu stellen oder direkt an uns zu senden.

Ablauf Schmerztherapie

Ablauf Schmerztherapie

• Screening • Erhebung der Befunde • Anpassen der Medikation • Therapieleitung und Visite • ggf. Arrangieren von weiteren Behandlungen 

• Gesprächstherapie (tiefenpsychologischer Schwerpunkt)• komplementäre Therapieverfahren

• Ordnungstherapie, Beratung in Lebensführung
• Manuelle Medizin/Chirotherapie
• Traditionelle Chinesische Medizin, Kräutermedizin
• Akupunktur (Körper, Mikrosysteme, Elektrostimulation) und Moxibustion
• Neuraltherapie
• Hypnotherapie
• Biofeedback
• Schröpfen, Schröpfkopfmassage  

 

Physiotherapie

 • Manuelle Therapie • Schwimmen und Gymnastik im Wasser • Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage • Koordinationsschulung • Wasseranwendungen • Elektrotherapie, Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) • physikalische Anwendungen• Stoßwellentherapie• Ausdauertraining

 

Psychologische Therapie

• Psychotherapeutisches Gespräch • Psychiatrisch-psychosomatische Diagnostik • Schmerzbewältigungsstrategie in der Gruppe • Verhaltenstherapeutische Ansätze • Einzelgespräche • Entspannungstechniken• Biofeedback

 

Ergotherapie auf neurophysiologischer / neuropsychologischer Grundlage
• Körperwahrnehmungsschulung
• Yogatherapie
• Spiegeltherapie
• Kognitives Training (PC-gestützt)
• Biofeedback
• Musiktherapie
• kreatives Malen
• Kunsttherapie
• Gestalterische Ergotherapie
• Tiergestützte Interventionen (TGI)

Gesundheits- und Krankenpflege, Pain Nurses

• Gesprächsangebote
• Tipps zu Medikamenten und Anwendungen
• ständige Ansprechpartner der Patienten
• Motivatoren für aktive Therapie
• Unterstützung bei der Grundpflege
• Anwendung komplementärer Verfahren unter ärztlicher Aufsicht
• Aromatherapie, Blutegel, NADA Akupunktur, Wickelanwendungen
• Unterstützung der Therapeuten bei Interventionen
• Ernährungsberatung

Behandlungsziele

• Linderung der Schmerzen
• Optimierung der Schmerzmedikation
• Verbesserung des Umgangs mit Schmerzen
• Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
• Förderung von Eigenaktivität
• Steigerung der Akzeptanz der Situation
• Verbesserung der sozialen Integration
• Wiedereingliederung in das Arbeits- und Berufsleben

 

Zum Download unseres Flyers klicken Sie bitte hier:

Team

Leitender Oberarzt

Dr. med. Tobias Podranski

Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Akupunktur, Manuelle Medizin, Chirotherapie, Palliativmedizin

Kontakt

Neurologisches Zentrum

Tel:  0993 1 87 27930

Stationäre Aufnahme

Zentrales Bettenbelegungsmanagement (ZBM)

Montag - Freitag
08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Tel.    09931 87 27930
anmeldung-neurozentrum@mainkofen.de

Samstag, Sonntag, Feiertage und
täglich 16.00 Uhr - 08.00 Uhr
Tel.    09931 87 153