Bezirksklinikum Mainkofen spendet Hochdrucklöschgerät zur Waldbrandbekämpfung im Landkreis

Krankenhausdirektor Uwe Böttcher (2.v.re.) übergab den Schlüssel des Hochdrucklöschgeräts an Florian Mittag, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schöllnstein. Bei der Übergabe dabei waren außerdem (v.li.): Ulrich Gleich, Leiter Werkfeuerwehr Mainkofen, Kreisbrandrat Erwin Wurzer, Kreisbrandinspektor Stephan Wagner, Kreisbrandmeister Markus Höfl und Franz Kohlbeck, Werkfeuerwehr Mainkofen. Foto: S. Knott

Die Werkfeuerwehr des Bezirksklinikums Mainkofen hat in dieser Woche ein Hochdrucklöschgerät zur Waldbrandbekämpfung an die Freiwillige Feuerwehr Schöllnstein übergeben.  

Das Hochdrucklöschgerät HDL 250 war seit 1999 bei der Werkfeuerwehr im Einsatz. Es besitzt einen 125l Wassertank und 100 m Hochdruckschlauch auf einer Haspel. Angetrieben wird das Gerät durch einen eigenen Verbrennungsmotor. Neben der Hochdruckdüse mit Feinstvernebelung des Wassers kann über ein Schaumrohr Schwerschaum erzeugt werden.

Durch die Ersatzbeschaffung eines wasserführenden Löschfahrzeuges im August 2024 mit Schnellangriffseinrichtungen und Schaumlöschanlage wurde das Gerät in Mainkofen nicht mehr gebraucht.

Für die Brandschutzdienststelle im Landkreis Deggendorf war dies ein Glücksfall. „Wir haben vor zweieinhalb Jahren unser Waldbrandkonzept überarbeitet und waren auf der Suche nach einem solchen Gerät. Wir sind sehr glücklich, dass die Werkfeuerwehr in Mainkofen uns dieses Gerät überlässt, das ist ganz wertvoll für uns“, erklärt Kreisbrandrat Erwin Wurzer.

Künftig wird das Hochdrucklöschgerät auf einem UTV (Utility Terrain Vehicle) der FF Schöllnstein zum Einsatz kommen. „Für uns ist das Gerät eine sehr sinnvolle Ergänzung in der Waldbrandbekämpfung, da es geländegängig ist und wir damit gut reagieren können, um Brände schnell zu löschen“, erklärt Florian Mittag, 1. Kommandant der FF Schöllnstein.

Krankenhausdirektor Uwe Böttcher, Werkfeuerwehr-Leiter Ulrich Gleich und Werkfeuerwehr-Mitarbeiter Franz Kohlbeck freuten sich, dass das Gerät in gute Hände übergeben werden konnte. „Dort ist es nun sehr gut aufgehoben und kann künftig bei der Waldbrandbekämpfung helfen. Wobei wir natürlich hoffen, dass es nicht zu oft zum Einsatz kommen muss“, sagte Uwe Böttcher bei der Übergabe.

12.03.2026

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