Gemeinsam stark gegen Parkinson

Oberärztin Anna-Katharina Eser vom Neurologischen Zentrum am Bezirksklinikum Mainkofen.

Der Welt-Parkinson-Tag am 11. April erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig Aufklärung, Forschung und vor allem menschliche Zuwendung im Umgang mit der Erkrankung Morbus Parkinson sind. Auch in unserer Region betrifft diese neurologische Erkrankung viele Menschen – direkt oder indirekt. Umso wichtiger ist es, Hoffnung zu geben und zu zeigen: Es gibt heute vielfältige und wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Anna-Katharina Eser, Oberärztin am Neurologischen Zentrum des Bezirksklinikums Mainkofen, stellt das umfangreiche Therapieangebot vor und macht Betroffenen Mut.

„Morbus Parkinson ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, die vor allem die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt. Typische Symptome wie Zittern, Muskelsteifheit oder verlangsamte Bewegungen entwickeln sich oft schleichend. Doch Parkinson ist weit mehr als eine reine Bewegungsstörung – auch Schlaf, Stimmung und kognitive Fähigkeiten können betroffen sein. Umso entscheidender ist eine ganzheitliche, individuell angepasste Therapie.

Am Neurologischen Zentrum Mainkofen setzen wir genau hier – und sind stolz darauf, in der Behandlung der Parkinson-Erkrankung eine führende Rolle einzunehmen. Als spezialisierte Einrichtung bieten wir unseren Patientinnen und Patienten das gesamte Spektrum moderner Parkinson-Therapie auf höchstem Niveau an.

Dazu gehören nicht nur medikamentöse Behandlungen, sondern auch alle etablierten Pumpentherapien, die insbesondere in fortgeschrittenen Krankheitsstadien eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität ermöglichen können. Unser erfahrenes Team begleitet die Betroffenen dabei eng und individuell.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf unserer Parkinson-Komplexbehandlung. Hier vereinen wir intensive Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie zu einem ganzheitlichen Therapieansatz. Ziel ist es, Beweglichkeit zu fördern, Alltagskompetenzen zu erhalten und die Kommunikationsfähigkeit zu stärken – und das alles in enger Abstimmung mit neurologischer Expertise.

Doch neben modernster Medizin ist uns eines besonders wichtig: der Mensch. Parkinson betrifft nicht nur den Körper, sondern das gesamte Leben. Deshalb legen wir großen Wert auf persönliche Betreuung, Empathie und den Aufbau eines vertrauensvollen Miteinanders.

Zum Welt-Parkinson-Tag möchten wir allen Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen: Sie sind nicht allein. Mit den heutigen Behandlungsmöglichkeiten, einem starken Netzwerk und individueller Begleitung lässt sich Lebensqualität erhalten und oft deutlich verbessern.

Gemeinsam können wir viel bewegen.“

Zur Terminvereinbarung im Neurologischen Zentrum sowie bei Fragen zur Parkinson-Behandlung in Mainkofen können sich Betroffene oder deren Angehörige an das Aufnahmemanagement wenden: 09931 / 8727930.

09.04.2026

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Mainkofen A 3
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