Klinisches Ethikkomitee am BK Mainkofen konstituiert

Das Klinische Ethikkomitee des Bezirksklinikums Mainkofen mit dem Vorsitzenden Erhard Jungbauer (3.v.re. unten) und der stv. Vorsitzenden Silvia Sirlinger. Foto: S. Knott
Am Bezirksklinikum Mainkofen hat sich das Klinische Ethikkomitee (KEK) konstituiert. In der ersten gemeinsamen Sitzung wurde Herr Erhard Jungbauer (Stationsleiter C3.5) zum Vorsitzenden gewählt, stv. Vorsitzende ist Frau Silvia Sirlinger (Psychologin, Station B12).
Das interdisziplinär und berufsübergreifend besetzte Gremium wird künftig ethische Problemlagen im Kontext der Patientenversorgung in einer systematischen und lösungsorientierten Weise reflektieren und bearbeiten. Im Rahmen ethischer Fallberatungen bringt sich das KEK vermittelnd und beratend in schwierige Entscheidungssituationen ein und führt Gespräche mit allen Beteiligten. Es entwickelt Orientierungs- und Entscheidungshilfen und steht als zentraler Ansprechpartner für ethische Fragestellungen in der Klinik zur Verfügung.
Dem Gremium gehören derzeit Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Pflege, Medizin, Psychologie und Seelsorge an.
„Ethische Konflikte sind ein Bestandteil des beruflichen Alltags in der Patientenversorgung. Unsere Teams mit seinen verschiedenen Berufsgruppen stehen jeden Tag vor ethischen Herausforderungen. So müssen beispielsweise Entscheidungen über neue Therapien getroffen werden oder es stellt sich die Frage einer möglichen Zwangsmaßnahme. Wenn sich die Teams in den Entscheidungen schwer tun oder sich zu ihrem Handeln von außen beraten lassen möchten, kann das klinische Ethikkomitee künftig beratend unterstützen und Handlungsempfehlungen geben. Damit stärken wir die ethische Kompetenz der Mitarbeitenden und verbessern auch die Qualität der Versorgung“, sagt Prof. Dr. Johannes Hamann, Ärztlicher Direktor am Bezirksklinikum Mainkofen.
02.03.2026
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